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"Klitzeklein fängt alles an"

Mit einem kleinen Samen fängt oft etwas ganz Großes an. Oder etwas ganz Kleines wird auf einmal riesengroß. Und genau das beschreibt das schöne Lied "Klitzeklein und Riesengroß" aus der gleichnamigen CD von Liedermacher Jonathan Böttcher. Kombiniert mit Bewegungen reißt das Lied sofort Alt und Jung mit.

Im Rahmen unseres dritten Gottesdienstes unserer "Kirche für ALLE"-Reihe in Zell am Main haben wir uns genau dieses Lied ausgesucht, da es super zum geplanten Inhalt passt.

Und dieser Gottesdienst ist auch schon wieder der Abschluß für die fünfte Staffel und so stand wieder einmal die Frage im Raum, was wir für die ca. 50 Helfer vor und hinter den Kulissen als kleines Dankeschön machen könnten. 

Und plötzlich war sie da, die Idee für die "Seed Balls", also kleine Samenbälle bzw. Samenblätter, mit denen man einfach kahle Erde zum Leben erweckt. Die Idee an sich ist nicht von mir, die habe ich schon öfters bei Pinterest gesehen und daraufhin ein bisschen quergelesen. Ursprünglich werden diese Samenkugeln aus (Ton-)Erde gemacht, welche mit Samen vermischt wird.

Um das ganze besser in eine bestimmte Form zu bringen oder zu schneiden, kann man aus einer Art Pappmaché, also eingeweichtem Papier, eine Masse herstellen, aus der man Papier herstellt oder aber mit Hilfe von Ausstechförmchen in etwas dickere Formen bringen kann. Ich habe heute die Herz-Form ausgewählt und die Masse aus rotem bzw. hellrotem Kopierpapier gemacht.

Das geht ganz einfach:

  • Kopierpapier in kleine Stückchen reißen und in warmen Wasser ca. 1-2 Stunden einweichen. 
  • Mit Zauberstab zerkleinern
  • überschüssiges Wasser abgießen bzw. Masse in einen Küchensieb geben und abtropfen lassen
  • Als Unterlage z.B. ein Küchentuch nehmen, da immer noch Wasser austritt
  • Zuerst ein bisschen der Masse ins Förmchen verteilen, dann Samen draufgeben und schließlich nochmal eine Schicht der Papiermasse darüber fest drücken.
  • Vorsichtig auf ein Backblech zum Trocknen setzen, dazu habe ich das Förmchen aufs Backblech aufgesetzt und dann erst das Herz heraus gedrückt.
  • Wenn die Trocknungsphase schneller gehen soll, dann im Backofen 2 Stunden bei 50 Grad trocknen

Auch farbtechnisch habe ich ein bisschen experimentiert, reines hellrot, reines dunkelrot, eine Mischung aus beiden in verschiedenen Nuancen und auch mit Zeitungspapier eingefärbt mit Bio-Lebensmittelfarbe. Die Ergebnisse der roten Herzen kann man auf den Bildern gut sehen. Aus der grauen Zeitungsmasse, die die Lebensmittelfarbe nicht wirklich angenommen hat, habe ich dann zum Schluß einfach noch ein paar Kugeln gemacht, nachdem ich die Samen in die Masse eingerührt hatte.

Nun bin ich in der Testungsphase, ob daraus auch wirklich Blumen wachsen. Ich werde berichten.

 

 

 

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